<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Minas Faer</title>
	<atom:link href="http://www.minasfaer.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.minasfaer.de</link>
	<description>Stadt im Nebel</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Mar 2012 21:37:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Homecoming</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/03/09/homecoming/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/03/09/homecoming/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 21:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sethur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sethur Izhkarioth]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4435</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/56.png" width="80" height="80" alt="" title="Sethur Izhkarioth" /><br/>Krieg, Krieg, Krieg. Es ist mir unverstaendlich, wie viel Maenner und Frauen von diesem ueberaus leidlichen Thema sprechen koennen. Natuerlich, die Zeichen sind mehr als eindeutig, die Nachrichten aus allen Richtungen beaengstigend wie veraengstigt, und auch ich will nicht bestreiten, dass mir der Nebel dichter vorkommt. Doch nein, ich habe die ominoesen Schwaerme an Kraehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/56.png" width="80" height="80" alt="" title="Sethur Izhkarioth" /><br/><p><em><span id="more-4435"></span>Krieg, Krieg, Krieg. Es ist mir unverstaendlich, wie viel Maenner und Frauen von diesem ueberaus leidlichen Thema sprechen koennen. Natuerlich, die Zeichen sind mehr als eindeutig, die Nachrichten aus allen Richtungen beaengstigend wie veraengstigt, und auch ich will nicht bestreiten, dass mir der Nebel dichter vorkommt. Doch nein, ich habe die ominoesen Schwaerme an Kraehen nicht gesehen. Gesehen habe ich jedoch die Gesichter Verwundeter, die Mienen gezeichnet von verzweifelter, doch von einem Karren mit Familie und spaerlichen Vorraeten verlangsamter Flucht.</em></p>
<p><em>Als waere ich hilfloses Schilf meinen Gestalten, die ich nur um eine Einschaetzung der allgemeinen Lage ersuchte, mir anraten zu muessen, mich in sichere Gefilde aufzumachen. Gut! So soll es sein. Doch nicht deshalb &#8211; ich geniesse es hier! Das Essen ist reichlich und so viel naeher an den Haefen der Heimat, dass Oliven und Fruechte trotz des Winters keine Seltenheit darstellen. Der Wein ist atemberaubend, die Gesellschaft nur in zurueckhaltendem Mass von der selben Qualitaet &#8211; immer dann, wenn Valdoran es, bei allem, was sie in Anspruch nimmt, einrichten kann. Ich mag mich wohl minimal schuldig fuehlen, dass ich in Koestlichkeiten &#8220;bade&#8221;, waehrend andere Heim und Hof zurueck lassen &#8211; doch, nein. Das ist nicht sinnvoll und noch weniger von Noeten.<br />
</em></p>
<p><em>Die Gespraeche, die zu fuehren wir Zeit finden, wollen mir durchaus fruchtbar erscheinen. Auch wenn ich keineswegs vergesse, wie gross der Anteil an Vergnuegen dieser Reise zu sein hat &#8211; und auch ist, ohne Frage. Ich werde, so viel ist sicher, Cinlir ausreichend Mitteilungen machen koennen. Der Absicht, die Beziehungen so gut wie nur moeglich zu erwaermen, habe ich wohl meinen Anteil zu Gute getan &#8211; kein allzu schwerer Akt ob des offensichtlichen gemeinsamen Wunsches.</em></p>
<p><em>Die Harpyje &#8211; schreit. Nicht mehr ganz so durchdringend, nicht mehr unbedingt so kraeftig. Ich bin nicht sicher, ob ich den Vogel mit nach Bree werde nehmen koennen, doch das wird sich zeigen. Ich werde Cinlir, nach dem Linbeth Valdoran nun ihr Einverstaendnis gab, um die Erlaubnis einer baldigen Rueckkehr ersuchen.</em></p>
<p style="text-align: center">&#8230;der folgende Brief sollte Cinlir Winthallan in diesen Tagen erreichen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Cinlir Winthallan</em><br />
<em> Neunter Herzog von Ost Agar</em><br />
<em> Zweiter Fuerst zu Minas Faer</em></p>
<p><em>Mein Fuerst Cinlir,</em></p>
<p><em>Ich komme in Anbetracht der letzten Wochen mehr und mehr zu einem Eindruck des tatsaechlichen Fortschritts meiner Taetigkeit am Hofe der Fuerstin Valdoran. Eine erneute Waerme in der Beziehung zwischen den Beiden Haeusern liegt, dessen bin ich mir mehr als sicher, in einem absoluten gemeinsamen Interesse und konnte weitgehend erreicht werden.</em></p>
<p><em>Ich glaube ausdruecken zu duerfen, fuer wie eindeutig ich die Hoeflichkeit, zuvorkommende Gastfreundschaft und Bereitwilligkeit des Hofes Valdoran als Beweis der Loyalitaet und freundschaftlicher Verbundenheit zu meinem Fuersten und Eurem Haus ansehe.</em></p>
<p><em>Von gewissen Komplikationen am Hofe Valdoran werde ich Euch, so nehme ich an, besser von Angesicht zu Angesicht berichten, wenn es Euch gefaellt; den brieflichen Weg halte ich fuer weniger vorteilhaft. Besagte Komplikationen moegen zwar nicht von minderer Wichtigkeit sein, spielen jedoch auf  Seiten der Fuerstin Valdoran eindeutig keine beeintraechtigende Rolle die Fortsetzung und das wieder Aufleben der hoechst fruchtbaren Freundschaft der Haeuser betreffend.</em></p>
<p><em>Ich ersuche Euch, mein Fuerst Cinlir, also um die Erlaubnis einer baldigen Rueckkehr nach Bree. Sollten Euer Gnaden weitere Wuensche haben, verbleibe ich selbstverstaendlich hier so lange es Euch gefaellt, halte dies jedoch nach eigener Einschaetzung der Lage nicht fuer notwendig oder vorteilhaft.</em></p>
<p><em>Ich hoffe, solltet Ihr es fuer angemessen halten, meine Rueckkehr ins Breeland zu befehlen, das Haus, meinen Fuersten und Eure hochgeschaetzte Familie in bester Gesundheit wiederzufinden.</em></p>
<p><em>Mit besten Gruessen</em></p>
<p><em>Blut fuer Blut</em></p>
<p><em>Sethur R. Izhkarioth, Kaemmerer</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/03/09/homecoming/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spare Time</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/02/11/spare-time/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/02/11/spare-time/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 05:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sethur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sethur Izhkarioth]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4422</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/56.png" width="80" height="80" alt="" title="Sethur Izhkarioth" /><br/>Den Tag mit diplomatischem, hoeflich hoefischem, von hohem Ansehen durchzogen kuehlem Geplaenkel und Ritualen zu fuellen, ist schwierig. Die Abende sind belebt von nach wie vor ueberwaeltigender Hoeflichkeit und einer Foermlichkeit, von der Linbeth Valdoran weiss, das mein Amt ihr nicht unbedingt entspricht &#8211; sie scheint dennoch zu geniessen, sie zu geben. Doch die zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/56.png" width="80" height="80" alt="" title="Sethur Izhkarioth" /><br/><p><span id="more-4422"></span>Den Tag mit diplomatischem, hoeflich hoefischem, von hohem Ansehen durchzogen kuehlem Geplaenkel und Ritualen zu fuellen, ist schwierig. Die Abende sind belebt von nach wie vor ueberwaeltigender Hoeflichkeit und einer Foermlichkeit, von der Linbeth Valdoran weiss, das mein Amt ihr nicht unbedingt entspricht &#8211; sie scheint dennoch zu geniessen, sie zu geben.</p>
<p>Doch die zum Teil recht akuten Pflichten der Fuerstin beherrschen ihren Tag, Curonsul ist eingenommen von den seinen. So begann ich bereits vor laengerem, Kontakte zur Dienerschaft zu pflegen. Es heisst, Menschen seien von Ort zu Ort unterschiedlich &#8211; was durchaus zutreffend ist. Jedoch nicht vollends, es scheint mehr davon abzuhaengen, wie viele Stunden des eigenen Tages in das taegliche Mahl zu investieren sind &#8211; und als wie wertvoll der eigene Name von jenen angesehen wird, die einen anderen tragen.</p>
<p>Zu jenen, die meine Naechte verkuerzen und die Zeit, die meine morgentliche Routine benoetigt, verlief der Abend eher geistreicher, gehoeren mittlerweile der Falkner und seine Familie, einige Maenner der Wachmannschaft und einige &#8211; wie es sich nun ergibt &#8211; Wirte der umliegenden Doerfer und der Stadt.</p>
<p>Man versuchte, mich das Bogenschiessen zu lehren. Nutzlos, ein vollends aussichtsloser Aufwand. Eine Gegebenheit, die dazu fuehrte, dass ich mit einer Armbrust zur Jagd geladen wurde. Weniger offiziell, als ich es kenne, war doch keiner von uns zu Pferd &#8211; Ein langsames unterfangen, in den Worten des ueberaus freundlichen Waidhelfers jedoch eine <em>interessante Neuerung.</em></p>
<p>Es stellt sich &#8211; eine Ueberraschung, durchaus &#8211; heraus, das ich ein beinahe passabler Schuetze bin &#8211; <em>immerhin besser als die meisten meiner Rekruten, die jedoch Bauernjungen sind, Herr </em> &#8211; in den Worten eines der Brigadefeldwebel, dessen Name so durchschnittlich und angenehm auszusprechen ist, dass er mir prompt entfiel. Ich werde ihn erfragen muessen, neu gefundene, wiederverwertbare Freundschaften haben eine Schwaeche fuer angeblich hoehere, die ihre Namen wissen.</p>
<p>Nun, ich mag ein annehmbarer Armbrustschuetze sein &#8211; meine ersten zwei Ziele traf ich. Ein erstaunlich fetter Moorhase &#8211; ich wusste nicht, dass es so etwas wie Moorhasen gibt. Mag jedoch ein regionaler Begriff sein, geschuldet den vielen Suempfen. Das zweite Ziel hielt ich fuer eine Graugans. Ein schoener Vogel, jedoch, als er mit glatt durchschossenem Fluegel halb zu Boden wankte, eindeutig keine Graugans. Eine Harpiye &#8211; mit aufgestelltem Federkamm, uns zornig anstarrend und kreischende Schreie von sich gebend, die wie Verwuenschungen klangen, kann ich bestens nachvollziehen, dass boeswillige Sagengestalten den selben Namen tragen.<br />
Der Jagdmeister, Rimling, war bereits kurz davor das durchaus schoene Tier von seinem Leiden zu erloesen. Ich erinnere meine Ueberlebung, es zu einem Praeparator zu bringen &#8211; nun gibt es eine bessere Loesung. Weit besser.</p>
<p>Der Fluegel ist nicht irreparabel verwundet &#8211; mit ein wenig Glueck duerfte das, so sagte man, recht junge Tier, sich erholen. Ich habe also womoeglich etwas, was mir die Zeit vertreibt. Einen Vogel. Eine schwaechliche Doppeldeutigkeit in diesen Worten, die von Flusswieser stammen koennte. Vielleicht werde ich das Tier mit nach Bree nehmen, zumindest wenn es dem Falkner gelingt, es halbwegs auszubilden &#8211; und es ueberlebt. Immerhin eine Zeichnung dieses kreischenden Unwillens habe ich.</p>
<p><a href="http://www.minasfaer.de/wp-content/uploads/2012/02/harpyie.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4423" src="http://www.minasfaer.de/wp-content/uploads/2012/02/harpyie-279x300.jpg" alt="" width="279" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/02/11/spare-time/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freund oder Feind?</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/23/freund-oder-feind/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/23/freund-oder-feind/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fianah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fianah Rattner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4411</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/140.png" width="80" height="80" alt="" title="Fianah Rattner" /><br/>Fröhlich und beschwingten Schrittes verließ sie das Haus von Ellena Elteror. Es dauerte allerdings nicht lang, da wurden ihre Schritte gemäßigter. Spätestens nach einem Blick nach rechts, zu dem Haus mit der Zeder und dem Birkensetzling. Schließlich blieb sie ganz stehen und drehte sich noch einmal herum. Was war eigentlich in sie gefahren? Noch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/140.png" width="80" height="80" alt="" title="Fianah Rattner" /><br/><p>Fröhlich und beschwingten Schrittes verließ sie das Haus von Ellena Elteror.<span id="more-4411"></span> Es dauerte allerdings nicht lang, da wurden ihre Schritte gemäßigter. Spätestens nach einem Blick nach rechts, zu dem Haus mit der Zeder und dem Birkensetzling. Schließlich blieb sie ganz stehen und drehte sich noch einmal herum. Was war eigentlich in sie gefahren? Noch vor ein paar Tagen hätte sie sich lieber ihr rechtes Bein abhacken lassen, als diese Frau zu irgendeiner Festlichkeit einzuladen. Und doch&#8230;.sprudelten die Worte einfach so aus ihr heraus. Sie meinte sie sogar ehrlich.</p>
<p>Und trotzdem hatte sie nun ein ungutes Gefühl dabei. Irgendetwas an dieser Frau beunruhgite sie. Sie wusste auch genau was es war. Die Masken, die Ellena trug. So konnte man nie wissen was ehrlich gemeint war und was nicht. Dieses Lächeln beim Tanz? Jenes Lächeln das sie überhaupt nur dazu veranlasst hatte zu fragen. Sie bildete sich sogar ein, bei ihrem Gespräch ein paar Tage vorher, Mitgefühl gesehen zu haben. Bei dem Gespräch wo sie ihr&#8230;gerade ihr&#8230;Dinge anvertraut hatte, die sie _dieser_ Frau niemals erzählen wollte. Andererseits hatte Ellena bereitwillig auf ihre Fragen geantwortet. Und sie schien ihr tatsächlich helfen zu wollen. Sie hatte ihre Augen für etwas geöffnet, für das sie vorher blind gewesen war. Und dafür war sie Ellena tatsächlich sehr dankbar.</p>
<p>Irgendwie tat sie ihr auch leid. Vermutlich war sie die meiste Zeit allein in ihrem Haus. Andererseits&#8230;kam es ihr irgendwie verdächtig vor, als sie das Bündel unter Rios Arm sah und dann auch noch vom Auftraggeber des neuen Bildes hörte. Vielleicht spielte sie auch nur ein Spiel. Wenn jemand gut darin war andere zu manipulieren, dann doch Ellena Elteror. Arian jedenfalls würde seinen neuen Lieblinsspielplatz im Garten der Aldorns bekommen. Das beschloss sie einfach mal so. Von da aus hatte man nämlich einen guten Blick auf das Grundstück der Dame Elteror. Und dann wollen wir doch mal sehen wie allein sie wirklich ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/23/freund-oder-feind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kettenrasseln</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/14/kettenrasseln/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/14/kettenrasseln/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cinlir Winthallan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefarchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4391</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/11.png" width="80" height="80" alt="" title="Briefarchiv" /><br/>An Cinlir Winthallan 2. Fürst zu Minas Faer 9. Herzog zu Ost Agar Die Unstimmigkeiten zwischen Euch und meiner Person dauern nun schon viel zu lange an. Ein Kräftemessen wäre zweifelsfrei der endgültigste Weg, jedoch glaube ich zu wissen, dass es unser beider Wunsch ist nicht auf diese Art und Weise das Wohl der Unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/11.png" width="80" height="80" alt="" title="Briefarchiv" /><br/><p><em>An Cinlir Winthallan<br />
2. Fürst zu Minas Faer<br />
9. Herzog zu Ost Agar</em><br />
<span id="more-4391"></span></p>
<p><em>Die Unstimmigkeiten zwischen Euch und meiner Person dauern nun schon viel zu lange an. Ein Kräftemessen wäre zweifelsfrei der endgültigste Weg, jedoch glaube ich zu wissen, dass es unser beider Wunsch ist nicht auf diese Art und Weise das Wohl der Unseren zu riskieren.</p>
<p>Ihr hattet in der Vergangenheit wenig Grund meinen Worten Glauben zu schenken. Und so fällt es mir auch nun schwer solche Worte zu wählen, die dies ändern werden. Zuerst bleibt mir also nur Euch meine Aufrichtigkeit in dem, was ich bereit bin anzubieten, zu versichern. Gerne würde ich nun schreiben ich tue es auf den Namen meines Bruders, jedoch bin ich mir zu bewusst was Ihr daraus lesen müsstet.</p>
<p>Zuerst also sollt Ihr hören, was ich bereit bin Euch zu geben: Ich werde vor Euch treten und diesen einen Eid, der Euch so wichtig ist, leisten. Unter Zeugen. Zusätzlich will ich Ihn schriftlich niederlegen, auf dass Ihr stets einen Beweiß habt und Euch nicht mehr erneut rechtfertigen müsst. Der Eid wird meine unbedingte Loyalität beinhalten, sowie die all jener, die ihn mit und nach mir tragen werden. Die Familie Salas wird damit faktisch der Euren unanfechtbar unterstellt, der Name unauslöschbar mit dem Euren verbunden auf eine Weise, die den Euren dennoch nicht befleckt.</p>
<p>Meine Forderungen im Gegenzug sind denkbar einfach. Zum einen wünsche ich die Stadt meines Bruders führen und verwalten zu dürfen im Sinne des Mannes, der sie erdacht hat. Was in ihren Mauern geschieht soll allein meinem Urteil unterliegen, sofern es sich nicht direkt gegen Euch oder die Krone wendet. Zum zweiten ist es mein Wunsch mir meine Frau selbst suchen zu dürfen anstatt eine arrangierte Ehe, so gut sie auch gewählt sein möchte, eingehen zu müssen.</p>
<p>Euer Sohn sollte so nichts von mir und meinem Namen zu befürchten haben. An Euren Titeln habe ich kein Interesse. Auch habe ich nicht vor Euch den Titel Fürst zu Minas Faer streitig zu machen. Auf dem Papier wird sie weiterhin Euer sein, damit also auch für die Krone. Mein Vorschlag ist als oberster Verwalter zu agieren, dem Ihr schlicht freie Hand gewähren werdet.</p>
<p>Um weitere Bäume zu vermeiden. Ich hoffe, Ihr versteht dieses Schreiben so wie es gemeint ist und seht einem untalentierten Gossenjungen und Bastard seine schlecht gewählten Worte nach.</p>
<p>Sichere Wege.</p>
<p>- Graf Atherton Salas -</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/14/kettenrasseln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Winthallans 5.0 &#8211; The Rules of the Pack</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/14/the-winthallans-5-0-the-rules-of-the-pack/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/14/the-winthallans-5-0-the-rules-of-the-pack/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cinlir Winthallan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinlir Winthallan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4394</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/107.png" width="80" height="80" alt="" title="Cinlir Winthallan" /><br/>Any fool can criticize, condemn, and complain &#8211; and most fools do. - Dale Carnegie Nahm man es genau, so hatte er, Cinlir Winthallan, Oberster seines Hauses, Zweiter Fürst zu Minas Faer, Neunter Herzog zu Ost Agar und ja, auch verfluchter Stadtrat von Bree, versagt. Auf zwei Ebenen. Zum einen hatte er Nachricht erhalten, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/107.png" width="80" height="80" alt="" title="Cinlir Winthallan" /><br/><p><strong><em>Any fool can criticize, condemn, and complain &#8211; and most fools do.</em></p>
<p>- Dale Carnegie</strong><span id="more-4394"></span></p>
<p>Nahm man es genau, so hatte er, Cinlir Winthallan, Oberster seines Hauses, Zweiter Fürst zu Minas Faer, Neunter Herzog zu Ost Agar und ja, auch verfluchter Stadtrat von Bree, versagt. Auf zwei Ebenen.</p>
<p>Zum einen hatte er Nachricht erhalten, dass Graf Elmion Valdoran an der Front in Gondor gefallen war. Sicher, er selbst war nicht dort gewesen. Und auch unter Enlirs Kommando war er nicht. Vielmehr tat er Dienst für seine Schwägerin, Fürstin Linbeth Valdoran. Dessen ungeachtet fühlte sich Cinlir verantwortlich, auch wenn er den Mann schon fast ein Jahr nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte. Jeder Tote war sein Versagen.</p>
<p>Schlimmer jedoch war sein Versagen mit Erbgraf Mellagaron Sinnargell. Der Mann, dessen Totenbaum nun in Salas&#8217; Vorgarten stand. Baum konnte man es noch nicht nennen, schließlich wuchs der Setzling noch. Dennoch.</p>
<p>Unter dem Baum lag nicht, wie unter den anderen beiden, der Leichnahm eines Mannes. Hier hatte er persönliche Dinge seiner Kinder begraben. Etwas, das ihm fehlen würde. Etwas, das sonst niemand verstand. Die Strickleiter für das Baumhaus, das er für die beiden selbst gebaut hatte. Und ein Band der Bücher, aus denen er ihnen so oft und lange vorgelesen hatte. Ihm fehlten sie jetzt schon. Andere mochten es als &#8211; Nichtigkeiten sehen.</p>
<p>In den wenigen Wochen, die Sinnargell Teil des Haushalts war, war es Cinlir nicht gelungen diesen Mann von der Wichtigkeit seines Eides zu überzeugen. Er hatte es nicht geschafft ihm zu verdeutlichen warum dieser Eid sogar über der Familie stehen konnte. Was diese neue Familie bedeutete. Wie wenig die Größen, die der junge Mann sonst kannte, von Bedeutung waren: Macht, Ländereien, Einfluss, Politik. Nichts davon war ihm gelungen. Und so hatte der Junge frei und unumwunden zugegeben, dass er nach wie vor anderes vor diesen Eid stellen würde. Die einzige Aussage, die Cinlir von keinem Eidmann dulden konnte. Egal wer es war.</p>
<p>So gab es nur den Weg eines Toten für Mellagaron. Nur hatte seine Tante eben um sein Leben gebeten&#8230; Gefleht, förmlich. Womit ihm wiederum keine Wahl blieb.</p>
<p>Das Schlimme daran war, dass niemand wirklich verstand wie ernst es Cinlir war, wenn er sagte der Mann sei nun tot. Jedenfalls für ihn. Und keiner der verstand, warum er ihnen allen damit geschadet hatte einen Fremden, den sie einst als Mellagaron kannten, ziehen zu lassen. Nanndir&#8230; Nanndir hatte es vielleicht begriffen. Bei allen anderen war er sich ziemlich sicher das nicht. Wie hätten sie es auch verstehen können.</p>
<p>Blut für Blut.</p>
<p>Die Worte klangen jetzt ein Stück leerer ohne das Blut, das sie hätten fordern müssen. Jeder Tote dieses Hauses würde nun auf ihn sehen, der diesen Eid befleckt und ungesühnt ließ. Er hatte ein Erbe, eine komplette Erblinie verraten. Für einen arroganten Grünschnabel.</p>
<p>Und er wusste selbst nicht wieso.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/14/the-winthallans-5-0-the-rules-of-the-pack/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Derer zu Brakenburg</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/12/derer-von-brakenburg/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/12/derer-von-brakenburg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fianah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fianah Rattner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4401</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/140.png" width="80" height="80" alt="" title="Fianah Rattner" /><br/>Bald würde es wieder so weit sein. Der Prinz würde neuerlich zu einem Fest rufen und seinen Hofstaat zusammen trommeln. Mit ein paar kleinen Umbesetzungen. Marie von Brakenburg würde sich wohl nicht einfinden. Genausowenig wie Gardist Staffauer. Und auch das Schicksal von Fenton Papsdorf, seines Zeichens Hofschatzmeister, stand in den Sternen. &#8220;Es braucht also ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/140.png" width="80" height="80" alt="" title="Fianah Rattner" /><br/><p>Bald würde es wieder so weit sein. Der Prinz würde neuerlich zu einem Fest rufen und seinen Hofstaat zusammen trommeln.<span id="more-4401"></span> Mit ein paar kleinen Umbesetzungen. Marie von Brakenburg würde sich wohl nicht einfinden. Genausowenig wie Gardist Staffauer. Und auch das Schicksal von Fenton Papsdorf, seines Zeichens Hofschatzmeister, stand in den Sternen.</p>
<p><em>&#8220;Es braucht also ein paar neue Rollen. Vorausgesetzt die anderen hätten überhaupt nochmal Lust auf sowas. Selbst wenn nicht&#8230;.&#8221;  </em>Gerade war es eine gute Ablenkung  darüber nachzudenken. Ein Schauspiel. Nicht das echte Leben. Ein Schauspiel dessen Regisseur sie war. Mehr oder weniger zumindest. Immerhin konnte sie Vorgaben machen. Dinge beeinflussen. Nicht so wie im richtigen Leben. Wo nie etwas so lief wie es laufen sollte. Derjenige der das Drehbuch zu ihrem Leben schrieb, musste wahrlich viel Humor besitzen. Schwarzen Humor.</p>
<p>Wie dem auch sei&#8230;Neue Rollen. Und einen neuen Anlass. Vielleicht einen Maskenball zum Namenstag des Pinzen. Gespickt mit dem ein oder anderen Spiel. Da würde sich schon etwas finden lassen. Natürlich dürfte die ein oder andere Intrige nicht fehlen. Es war also nötig auch neue Aufgaben auszuklügeln. Das war gut. Ein Projekt welches sie beschäftigte. Beschäftigung war gut. War nötig. Und es war nichts, dass bleibenden Schaden anrichten würde. Vielleicht sollte sie sich im Zuge dessen an die Gräfin wenden. Etiketteunterricht, um wenigstens diesmal halbwegs überzeugend zu wirken. Vielleicht wäre das auch gut für sie. Vielleicht brauchte sie auch ein wenig Ablenkung. Immerhin war er ja ihr Neffe. Und sie hatte das Julfest recht früh verlassen.</p>
<p>Rio wirkte auch irgendwie neben sich. Vielleicht wäre das auch was für ihn. Vielleicht hätte er Freude daran, die ein oder andere Kulisse anzufertigen. Ein Maskenball jedenfalls würde ihm ganz sicher gefallen. Unter Mond und Sternen. Das klang nach einem guten Motto. Ein Raum ausgekleidet mit schwarzen Vorhängen auf denen sich leuchtend der Nachthimmel tummelte. Das wiederum klang märchenhaft&#8230;<em>&#8220;Wir machen aus deiner Hochzeit ein Märchen.&#8221;</em> Dann würde er wissen, was in etwa sie sich darunter vorstellte.</p>
<p>Da waren sie wieder&#8230;.die Gedanken, die sie eigentlich versuchte wegzuschieben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/12/derer-von-brakenburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Familienbunde</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/03/familienbunde/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/03/familienbunde/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cinlir Winthallan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefarchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4387</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/11.png" width="80" height="80" alt="" title="Briefarchiv" /><br/>Den Valar zum Gruße, Cousin Lange habe ich Euren Namen nicht unter einem der Schreiben an mich gesehen. In Zeiten wie diesen wusste ich das nur als gutes Zeichen zu deuten, immerhin heißt einen Namen zu lesen in den häufigsten Fällen, dass man vom Ableben entsprechender Person in Kenntnis gesetzt wird. Um so erfreulicher also, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/11.png" width="80" height="80" alt="" title="Briefarchiv" /><br/><p>Den Valar zum Gruße, Cousin<span id="more-4387"></span></p>
<p>Lange habe ich Euren Namen nicht unter einem der Schreiben an mich gesehen. In Zeiten wie diesen wusste ich das nur als gutes Zeichen zu deuten, immerhin heißt einen Namen zu lesen in den häufigsten Fällen, dass man vom Ableben entsprechender Person in Kenntnis gesetzt wird. Um so erfreulicher also, Lord Garon, dass Ihr Euch wohlauf befindet.</p>
<p>Bedauerlich jedoch dass Gleiches nicht für den Verlobten Eurer Tochter gilt. Ein schwerer Verlust, dessen bin ich mir sicher. Das Haus Leymoor muss dennoch nicht fürchten. Meine Mutter tat gut daran Euch zu versichern, dass ich Euch in jeder Form unterstützen werde.</p>
<p>Daher erfreut es mich Euch einzuladen Eure Tochter umgehend zu mir zu senden, wo sie nicht nur in Sicherheit sein wird, sondern ebenfalls Gelegenheit erhält meinen jüngsten Bruder, Prinz Nanndir Winthallan, kennenzulernen. Meine Mutter hat Euch ohne jeden Zweifel viel von ihm erzählt. Ihren Erzählungen ist hinzuzufügen, dass er neben seiner Feinsinnigkeit und dem außergewöhnlich guten Geschmack für Kunst und Musik auch ein bemerkenswertes kämpferisches Talent entwickelt hat das eines Winthallans wahrlich würdig ist. Sollten Eure Tochter und mein Bruder Gefallen aneinander finden, so wird es Adaryn in Nanndir an nichts fehlen.</p>
<p>Lasst mich wissen wann ich mit dem Erscheinen Eurer Tochter rechnen kann.</p>
<p>Den Valar zum Gefallen.</p>
<p>- Cinlir Winthallan -<br />
2. Fürst zu Minas Faer<br />
9. Herzog zu Ost Agar</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/03/familienbunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verehrter Fürst Winthallan</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/02/4382/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/02/4382/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sybell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefarchiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4382</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/11.png" width="80" height="80" alt="" title="Briefarchiv" /><br/>Verehrter Fürst Winthallan, mein geschätzter Cousin, Ich hoffe, es ergeht Euch wohl trotz der düsteren Zeiten welche uns wohl alle am Schlawittchen packen. Einige werden mit hinfort gerissen, gute Männer welche stets ihr Können auf dem Schlachtfeld bewiesen haben und nun doch von uns gehen musste, zumindest in dem Wissen den ruhmreichen Tod für unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/11.png" width="80" height="80" alt="" title="Briefarchiv" /><br/><p>Verehrter Fürst Winthallan,<br />
mein geschätzter Cousin,<span id="more-4382"></span></p>
<p>Ich hoffe, es ergeht Euch wohl trotz der düsteren Zeiten welche uns wohl alle am Schlawittchen packen. Einige werden mit hinfort gerissen, gute Männer welche stets ihr Können auf dem Schlachtfeld bewiesen haben und nun doch von uns gehen musste, zumindest in dem Wissen den ruhmreichen Tod für unser Vaterland, für das Königreich gestorben zu sein. So traf es auch vor wenigen Wochen Sir Ashbane, den Verlobten meiner Tochter. Im Frühjahr hätten wir in der Hoffnung, dass dieser Krieg dann endlich zu einem Ende gekommen wäre, die Hände von Sir Ashbane und meiner Tochter Adaryn vereint, doch die Hoffnungen eines Vaters sollten vor wenigen Wochen enttäuscht werden als uns die Nachricht seines Fallens erreichte. Ihr könnt Euch vorstellen wie diese Nachricht vor allem das Herz von meiner Gattin und meiner Tochter berührt hat, doch bereitet es mir eher Sorgenfalten, dass meine Tochter im Frühjahr ihr zwanzigstes Lebensjahr beenden wird ohne in den Stand der Ehe eingetreten zu sein. Doch es ergab sich die glückliche Fügung, dass meine Mutter mit ihrer Cousine, Eurer Mutter, vor wenigen Tagen zusammen traf und Eure Mutter nach einem Zusammentreffen mit Adaryn es uns ans Herz legte das Mädchen zu Euch zu schicken, in der Hoffnung, dass Ihr es gut heißen würdet, ihre Hand in die Eures Bruders Nanndir zu betten.<br />
Adaryn hat wie ich bereits sagte 19 Lenze gesehen. Sie hat die beste Ausbildung genossen, welche wir ihr ermöglichen konnten und ist von einem weiblichen frohen Gemüt. Ihr besondere Liebe gilt der Musik, was sie nach der Aussage Eurer Mutter Eurem Bruder empfehlen sollte. Auch ihr Äußeres hat schon manchen jungen Gecken zu einem verliebten Poem inspiriert und ist, soweit es ein Vater einzuschätzen vermag, sehr angenehm anzusehen. Zu ihren schwarzen Haaren, die ja in unserer Familie liegen, hat sie grüne Augen und durchaus wohlgeformte Zähne.<br />
Es würde mich erfreuen von Euch eine zeitnahe Antwort zu erhalten ob es mir gestattet ist Adaryn zu Euch zu schicken.</p>
<p>Ich verbleibe untertänig und mit den besten Wünschen für Euer Wohlergehen, Cousin,</p>
<p>Lord Garon Leymoor</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/02/4382/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bestimmung und Bestimmtheit</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2012/01/01/bestimmung-und-bestimmtheit/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2012/01/01/bestimmung-und-bestimmtheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 16:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cinlir Winthallan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atherton Salas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4365</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2012/01/athertonblog.png" width="80" height="80" alt="" title="Atherton Salas" /><br/>Sie hatte es also tatsächlich getan. Sie war verdammt nochmal ohne ihn losgezogen! Eigentlich hätte er es wissen müssen. Wie oft hatte er schon etwas für sie getan und sie frühestens nachdem er es getan hatte informiert. Wenn überhaupt, denn das war längst nicht immer der Fall gewesen. Wenig verwunderlich dann, dass sie sich nun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2012/01/athertonblog.png" width="80" height="80" alt="" title="Atherton Salas" /><br/><p>Sie hatte es also tatsächlich getan. Sie war verdammt nochmal ohne ihn losgezogen!<span id="more-4365"></span></p>
<p>Eigentlich hätte er es wissen müssen. Wie oft hatte er schon etwas für sie getan und sie frühestens nachdem er es getan hatte informiert. Wenn überhaupt, denn das war längst nicht immer der Fall gewesen. Wenig verwunderlich dann, dass sie sich nun, nach all der Zeit, ein Beispiel an seinem Verhalten nahm.</p>
<p>Nun blieb ihm wenig mehr als auf ihre Rückkehr zu warten. Der Brief war ihm so überbracht worden, dass eine Verfolgung wenig Sinn ergeben hätte. Allein ihre Spur zu finden hätte länger gebraucht als ihre Reise selbst. Gefühlt jedenfalls. Und von Winthallan konnte er sich in dieser Sache nur wenig Hilfe erwarten. Selbst wenn der Fürst seine Sorge um Fianah ernst meinte und deshalb den Vorschlag gemacht hatte ihn, Atherton Salas, mitzuschicken, so hätte ihn nach der Frau zu fragen nur deutlich unterstrichen, dass auch er keine Möglichkeit hatte Fianah wirklich unter Kontrolle zu halten. Bedachte man die fragile Situation war das keine Botschaft, von der er wollte sie würde den Fürsten erreichen.</p>
<p>Wenn Giselher Aldorn nicht zu viel getratscht hatte, dann würde man Valentin Sandershausen allerdings würde man empfangen. Und mit etwas Glück würde man ihm die ein oder andere Information über Fianahs Verbleib anvertrauen. Selbst wenn man wusste wer Sandershausen war oder für wen er arbeitete, so ließ diesen Mann zu schicken jedoch für beide Seiten zu Gesicht zu wahren. Also konnte es funktionieren. Je nach Laune des Herzogs&#8230;</p>
<p>Die letzten Zeilen ihres Briefes hatten ihn stocken lassen. Sie war noch nie so&#8230; so&#8230; explizit gewesen. Jedenfalls nicht so, dass man es in die Hand nehmen konnte und immer wieder nachlesen. Das hatte ihn irritiert. Konfontiert. Er hatte sich fragen müssen, ob sie wirklich die Frau war, die er heiraten wollte. Was wiederum unweigerlich Gedanken und Erinnerungen an Ellena heraufbeschworen hatte, ungeachtet seiner Entscheidung.</p>
<p>Nichts hatte sich geändert. Nicht was das anbelangte. Die Entscheidung war schon vor einiger Zeit gefallen. Bisher hatte er sie nicht bereut. Blieb nur zu hoffen, dass es ihr ebenso erging.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2012/01/01/bestimmung-und-bestimmtheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alte Knochen im Eis</title>
		<link>http://www.minasfaer.de/2011/12/18/alte-knochen-im-eis/</link>
		<comments>http://www.minasfaer.de/2011/12/18/alte-knochen-im-eis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 22:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heridan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tereloc Tuk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.minasfaer.de/?p=4368</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/130.png" width="80" height="80" alt="" title="Tereloc Tuk" /><br/>Es war bei weitem nicht der erste Winter, den Tereloc Tuk erlebte. Er war sich auch sicher, dass es nicht der letzte sein würde. Aber es war der erste, in dem er sich alt fühlte. Sicherlich war das berechtigt, eben angesichts seiner erlebten Winter. Aber das entschuldigte noch nicht die Anmaßung dieses Medicus. Der Hobbit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.minasfaer.de//wp-content/uploads/2010/12/130.png" width="80" height="80" alt="" title="Tereloc Tuk" /><br/><p>Es war bei weitem nicht der erste Winter, den Tereloc Tuk erlebte. Er war sich auch sicher, dass es nicht der letzte sein würde. Aber es war der erste, in dem er sich alt fühlte. Sicherlich war das berechtigt, eben angesichts seiner erlebten Winter. Aber das entschuldigte noch nicht die Anmaßung dieses Medicus.<span id="more-4368"></span><br />
Der Hobbit saß nun über einem Papier und überlegte. Briefe an die Familie waren kein Problem. Aber wie schrieb man an einen Fürsten? Nun&#8230; immerhin konnte er sich darauf berufen, dass er das in einem Alter nicht mehr unbedingt lernen musste. Also begann er zu schreiben:</p>
<p><em>Geehrter Herr Fürst,<br />
Ich möchte mich gerne über die beleidigenden Worte <del datetime="2011-12-18T22:02:43+00:00">dieses Jungsp</del> des Heilers beschweren.</em></p>
<p>Tereloc schüttelte den Kopf. Nein. Das war nicht richtig. Der Heiler ging auch nur seiner Arbeit nach und wenn er ehrlich war&#8230; vieles fiel schwerer. Für das Heben der großen Töpfe brauchte er meist einen Gardisten, um ihm zu helfen. Er musste es einfach dem Fürsten Berichten. Allerdings würde der sich wohl einen Zusammenfassenden Einleitungssatz wünschen&#8230; Den Alten Zettel verfeuerte er, um zu schreiben.</p>
<p><em>Geehrter Herr Fürst,<br />
Dinge sind nicht gut.</em><br />
Dinge sind nicht gut? zwar eine durchaus Treffende Beschreibung, aber&#8230; nun war es wohl besser, direkt zum Punkt zu kommen. Und so schrieb der Hobbit, nur gelegentlich seine Hand ausruhend.</p>
<p><em>Geehrter Herr Fürst,<br />
Dinge sind nicht gut. Wie der Herr Medicus mir bestätigte, bin ich alt. Ich leide in letzter Zeit häufig unter Rückenschmerzen und habe Schwierigkeiten, die an mich gestellten Erwartungen zu erfüllen. Ich muss euch leider empfehlen meine Stelle so bald wie möglich neu zu Besetzen. Lady Aldorn sagte mir ihre Unterstützung zu aber mir ist bewusst, dass das bestenfalls eine Notlösung ist. Ich bitte euch daher mich zu ersetzen und mir, falls eine passende Stelle gefunden wird, eine neue Aufgabe, der ich gewachsen bin, zuzuweisen. Ich bitte aber darum weiterhin eine Küche benutzen zu dürfen. Wenn ich gar nicht mehr kochen dürfte könnte ich mich auch gleich in einen Erdhügel eingraben und schlafen legen.</p>
<p>Blut für Blut.<br />
T. Tuk<br />
Koch</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.minasfaer.de/2011/12/18/alte-knochen-im-eis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

