Hoch stand der Mond in dieser sternenklaren Nacht und warf sein Licht auf den Schluchter See, kein Windhauch ging, so dass das Wasser glatt wie eine fläche aus Eis vor ihm lag. Schwerfällig ließ sich Namrir am Ufer auf die Knie sinken und schloß die Augen, er dachte nach… über dass was den Abend passiert war. Eigentlich, war es ein Abend wie immer gewesen…. er ging zu ihr…. wartete geduldig auf seine Lektion… doch diesmal, ging er nicht zufrieden und ausgeglichen… nein… im Gegenteil…. sein Geist war aufgewirbelt und uneins… zerrissen und von tausend Gedanken auf einmal gepeinigt.
Nur sehr widerwillig öffenete er seine Augen und senkte den Blick auf den Wasserspiegel. Nun kannte er das Gefühl, wenn man sein eigenes Spiegelbild nichtmehr erkannte. Seine Hand fuhr leicht über das fremde Gesicht… das rot von Blut war…. seinem eigenen…. fremden… und doch so vertrautem. Die aufgesprungene Lippe hatte mitlerweile aufgehört zu bluten, das Blutgemisch auf seiner Wange… war eingetrocknet, und dennoch konnte er noch schmecken… dieses sanfte Gemisch aus Blut und Äpfeln. Seine Hand rutscht hinab zu seinem Hals… über die tiefen Kratzspuren, die ebenso von Blut verkrustet und Würgemalen gekennzeichnet, sich bis hin zu seinem Nacken ziehen. Langsam fährt seine Zunge über die Lippen… nimmt diesen Geschmack noch einmal auf…. genießt ihn… und versucht ihn so lange es geht zu halten, ehe seine Hände ins Wasser fahren und ihm selbiges ins Gesicht spritzen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl wenn dank kaltem Wasser wieder Gefühl an die Haut kommt. Ein nur seichter Schmerz, verglichen mit dem was er durchlitten hat. Als das Blut abgewaschen… und der Geschmack verflogen ward, stand Namrir schließlich auf… und blickte an sich hinab. Sein Lederharnisch, auf den er so stolz gewesen war… hing nur noch in Fetzen von ihm…. und unter dem sich lösenden Verband… so wusste er, lag die noch blutige Narbe, von der sein Schmerz rührt. Es wird Wochen dauern bis dieser verfliegt… verfliegt wie ein Gefühl im Wind. Bis dahin… wird er sich an ihm nähren…. an ihm wachsen….. ihn lieben lernen. Denn dies… ist die einzige Liebe…. die ihm noch bleibt. Er hat einen Schritt getan… doch der Weg würde lang sein.
Nur hauchend bewegen sich seine verkrusteten, aber nun annähernd von Blut befreiten Lippen als er mit vollster Entschlossenheit flüstert: „Mein Name ist Schmerz…. Angst ist der Schatten……… der mir vorausgeht“
nice ^^ und aua und ^^ aua eben. Ich glaub Rodgar hätte ihr das nie erklären dürfen 😀 und sry Rod das ich dir den Spruch geklaut habe 😀
Na sie wollte doch unbedingt wissen was er so für den Fürsten macht und der Spruch umschreibt das ganze ja recht treffend 🙂
Hm… der gute Namrir, lernt wohl sehr direkt 😀
ich glaub Mew is froh diesen suspekten Kerl loszusein der scheinbar auf Schmerzen steht 😀
🙁 keiner mag Namrir
So ist es das Blut, das höchste aller Güter, welches geopfert wird des Gottes willen. Schmerz und Leid sind nur Mittel zum Zweck um göttliche Einsicht zu erlangen.
Kreig und Tod ist die höchste Erfüllung des Lebens. Und wenn in Friedenszeiten die Köpfe der Opfer nicht rollen, so sind es die eigenen, abgeschlagen durch die eigene Hand und das eigene Schwert.
Für den Gott des Leidens, der Schmerzen und des Krieges.
Blut für den Blutgott.
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Falsches spiel aber: hmhmm ^^
is doch garnet wahr^^ elmo!