Ich sprach mit Lynne. Ein langes Gespräch am Kaminfeuer.
Es hätte bestimmt noch mehr zu sagen gegeben, aber sie und ich, wir sind beides keine Menschen, die einem Fremden gleich das ganze Herz öffnen. Sie verbirgt ihres hinter äußerer Ruhe. Ich die kümmerlichen Reste von meinem hinter fauchendem Zorn.
Dennoch denke ich, dass ich sie nun besser verstehe. Und ich bin zuversichtlich, dass sie auf dem besten Wege der Heilung ist. Auch wenn es noch lange dauern wird, bis die Wunde wieder völlig geschlossen ist. Vielleicht wird eine Narbe bleiben. Eine silbrig schimmernde Erinnerung an das, was lange erträumt war und sich doch nie erfüllte.
Was meine eigenen Narben betrifft, so werde ich wohl langsam unvorsichtig. Ich hätte besser nichts sagen, gar nicht erst daran rühren sollen. Ich will nicht, dass alte Wunden wieder aufbrechen. Was verloren ist, ist verloren. Was bleibt, ist auch in diesem Fall die Erinnerung.
Nur dass diese nicht silbrig schimmert.
ooc: Vielen Dank für das Schlafmittel, Iyra. Keine „depressiven“ Blogs von „Lynne“, so lange sie nachts „betäubt“ ist von dem Wirrwarr. Sie wird dann alsbald auf „Iyrawen“ nochmal zugehen. *nickt*
ooc: jaja die Narbe die zurück bleibt… *seufz*