Grogon

Sanguisa Askina
5. Mai 2008 • Kommentare: 1

Tagelang hab ich gesucht.
Mir den Arsch wund geritten…

Gefunden habe ich nicht was ich suchte.
Er war unaufindbar, wahrscheinlich nicht mal mehr in meinen Herzen.

Mit diesen Gedanken, hielt ich mein treues Pferd an. Tief sog ich die kühle Luft der Ebenen Rohans ein als müsste ich mein Innerstes mit irgendetwas füllen und sei es Luft.
Noch nie habe ich mich so leer… so frei… gefühlt.

„Aber ich will doch nicht frei sein.“
Flüsterte es in meinen Hirn und nie hatte diese leise Stimme so Recht.
Ich will doch nicht frei sein, den frei sein, heißt alleine zu sein.
Ich will nicht alleine sein!

Einsamkeit… Unsicherheit…

Angst!

Ich lege die Zügel aus den Händen. Streiche meinen Pferd über den Hals.
„Noro lim… Nínim.. noro lim…“
Leise schnaubend setzt Nínim sich in Bewegung. Langsam, dann schneller werdend, bis die Mähne im Wind fliegt, die Hufe kaum noch den Boden berühren.
Ich weis was fehlt, ich weis warum ich mich so leer, so einsam fühle, weis nun auch warum ich nicht finden konnte.

Wieder bin ich auf der Suche.
Der Suche, nach meinen Herz.

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