Federn sind auf der Außenhaut der Vögel wachsende, im fertigen Zustand leblose Gebilde aus Keratin, die die wesentliche äußere Hülle, das Gefieder oder Federkleid, bilden. Federn schützen die Vögel einerseits vor Wasser und Kälte und statten sie andererseits mit Farben aus, die sowohl zur Tarnung gegen Feinde, als auch als Mittel der visuellen Kommunikation dienen. Hinzu kommt die feste Kontur, die sie dem Vogel verleihen, und natürlich auch die Möglichkeit des Fluges. Obgleich eine einzelne Feder von äußerst geringem Gewicht ist, wiegt das Gefieder eines Vogels etwa doppelt soviel wie sein Skelett.
Es ist erstaunlich mit welcher scheinbaren Leichtigkeit sich ein Vogel in der Luft halten kann, mit einen Flügelschlag gewinnt er an Höhe und lässt sich vom Wind treiben wie ein Schiffbrüchiger im Meer.
Ein Wundervoller Anblick, besonders wenn es sich um eine Krähe oder Rabe handelt, deren schwarzes Gefieder voll unendlicher Zartheit und Weichheit im Sonnenlicht in allen Farben schimmert.
Krähen sind nicht schwarz.
Am Kopf schimmern die Federn in einen metallischen olivgrün, um den Schnabel wirken sie rostbraun, der Rücken ist von einen hellen meergrün und die Federn der Schwingen glänzen in einer Abstufung von hellen himmelblau bis nachtblau. Schnabel und Krallen sind metallisch, fast schon silberfarben und in den dunkelbraunen Augen spiegelt sich die gesamte Welt.
Krähen sind intelligent, sie fressen nicht stupid vor sich hin und scheißen im Flug, nein. Sie sind sozial, neugierig und sehr verspielt. Im Winter kann man sie nicht selten von flachen Hügeln im Schnee rodeln sehen und im Sommer trollen sie über die Wiesen und spielen Fangen.
Krähenpäarchen bleiben ein Leben lang zusammen , stirbt ein Tier, ist es nicht selten das der Partner ebenfalls zu Grunde geht.
Er flog den ganzen Tag schon, so als müsste er jetzt, in diesen Moment den ganzen Himmel erkunden, in sich aufnehmen, die Freiheit genießen als wäre es das erste und letzte mal in seinen Leben.
Es erfüllt mich Wehmut aber auch Stolz ihn so fliegen zu sehen, umgeben von einer unsäglichen Freiheit die ich, die niemand je so haben würde, niemals.
Um so mehr wunderte ich mich, als er absackte, taumelte, sich kaum in der Luft halten konnte… und doch er schwang sich nach oben. Dann ein Schrei, unmenschlich, animalisch , als würde man mit einen Messer über eine Schiefertafel kratzen.
Dann fiel er, wie ein schwarzer Stein fiel er vom Himmel, etwas dunkles hinter sich herziehend.
Hugin….. Nein… nicht…!
Er fiel und fiel, ich stand wie angewurzelt da, unfähig das zu verarbeiten was ich sah. So unwirklich so unfassbar war es, ich konnte es nicht glauben, es war nicht wahr.
Doch!
Irgendwo krachte die Krähe auf den Erdboden und ich rannte wie von allen Geistern verlassen.
NEIN!
So viele Jahre, so viele Tage und Nächte waren wir zusammen, ich konnte nicht an den Tod glauben, nicht an seinen, nicht einmal als ich das blutverschmierte Ding mit zertrümmerten Schädel in meinen Händen hielt und tränenüberströmt an mich drückte in der kindlichen Hoffnung er würde wieder anfangen zu leben.
Ihm fehlte das linke Auge und der Kopf der Krähe hin zertrümmert an ein paar Hautstreifen, ansonsten war der Kopf sauber abgetrennt. Rýn muss einen grausamen Tod erlitten haben.
Hugin hat geschrien, das heißt auch Rýn hat geschrien… das war noch nie passiert.
Ich hab ihn ein kleines Grab gebaut… ein kleines Krähengrab, mit einen kleinen Krähengrabstein. Und darin ein kleiner, kalter Krähenkörper. Es sollte ihm würdig sein, meinen Hugin, meinen einzigen Freund den ich über Jahrhunderte hatte.
Ich habe mich noch nie so einsam gefühlt wie jetzt.
Aber die Rettung naht!
… Und du hast keine Überschrift. o.o
Oh neee…Was hab ich getan *weint*
Na gut…hier und da hat es schon etwas gesprizt 🙂
Aber ich wußte doch net das der Vogel…och ne 🙁
Und Senta! Und ich hab ne Überschrift obwohl ich keine haben wollte >> extra für DICH Solantierchen!
ooc: Oh, San… Toll!
Ja, San, sehr schön verfasst! *schnüff*
Ich hab meine eigene Überschrift! *die Überschrift herz*
Hab richtig mitgefühlt. oO *Gänsehaut-mode off*