Die Baroness ist also entführt worden, es traf mich doch so ziemlich wie ein Schock und anstatt die Ursachen zu suchen, suche ich nun also zuerst nach der Lösung. Sobald die Baroness wieder in den schützenden Mauern ist, wird noch genug Zeit sein die Ursache zu finden, die Gründe weßhalb die Baroness ungeschützt war. Die Gründe weßhalb Gardist Kastell auch einen Tag später noch nicht aufgefallen ist dass die ihm zugeteilte Schutzperson sich nicht mehr im Hause aufhält und weßhalb wir es nicht schaffen, eine schutzbedürftige Person Tag und Nacht zu bewachen.
Die Garde soll sich in Alarmbereitschaft halten, also sitze ich hier und warte nur auf den Fingerzeig des Marshalls, um sofort Himmel und Hölle in Bewegung zu versetzen. Die Nachricht an den Hauptmann der Klingen ist aufgesetzt, sie würde als erste rausgehen, ebenso wie die Meldung an den Fürst. Auf eine Schlacht zu warten der man nicht entgehen kann, des Soldaten größte Müh. Ich kann nur hoffen dass es dieses mal nicht in einem Disaster endet wie bei der Übung zuletzt.
Ich verstehe ja nichteinmal mich selbst, leiste Schwüre, unterjoche mich alles und jedem… und doch werde ich immer nur der Hauptmann bleiben. Fürwahr keine schlechte Position, mehr als ich mir noch vor einigen Jahren hätte ausmalen können, aber in mir schürt sich ein Gefühl nach mehr. Jene die Macht haben werden ihr ganzes Leben nur nach einem streben, mehr Macht.
Die Gräfin scheint sich ebenso um die Baroness zu sorgen wie ich, es ist merkwürdig, denn ich verstehe die Verbindung zwischen diesen beiden Frauen nicht wirklich. In Angmar fand sie dass, nachdem sie suchte. Doch verschweigt sie die letzte Prüfung vor der sie steht, als wolle sie diese ganz alleine bestehen. Mehr als meine Hilfe anbieten kann ich nicht, so werde ich sehen ob sie der Prüfung alleine Herr wird. Nach alledem, will ich sie nicht scheitern sehen.
Der Fürst scheint sich immer mehr zurück zu ziehen, und nun das Leben zu leben dass man von einem Adeligen seines Standes erwarten sollte. Nun, mehr Verantwortung für den Marshall und mich… nicht umbedingt etwas schlechtes. Doch hat man selten dass Gefühl das einem für die Arbeit am Hause wahrlich gedankt wird. Der Fürst weiß dies zumindest oftmals gut zu verbergen, sich versteckend hinter einer Fassade… einem Vorhang, im Nebel. Ich verstehe ihn Tag für Tag besser, doch wahrlich kennen lernen, werde ich meinen Lehnsherrn wohl nie.
so bleibt zuletzt die Hoffnung…
Och Hauptmann, wir loben uns gegenseitig dann passt das schon *grinst*
Armer Hauptmann. Wenn Ellena das übersteht, gibts ’nen Crashkurs 😀